Migration, erzwungen oder freiwillig, ist ein Menschheitsphänomen. Sie muss gestaltet werden, wie andere Politikbereiche auch. Es kommt auf aktive Politik an, damit wir die Chancen der Migration ergreifen.

Freiwillige Migration muss zum Wohle aller, der Migrantinnen und Migranten, ihrer Herkunftsländer und der Aufnahmeländer gestaltet werden. Erzwungene Migration, also Flucht, muss an ihren Ursachen gepackt und den Betroffenen menschlich und solidarisch geholfen werden.
Mein Ziel ist, dass wir Sicherheit, Versorgung und Perspektiven bieten. Dass wir nicht allen helfen können, darf keine Ausrede sein, überhaupt nicht zu helfen. Ich bin davon überzeugt, dass wir überall dort helfen sollen, wo wir auch helfen können.

Ich arbeite dafür, dass positive Zukunftsbilder für das Einwanderungsland Deutschland und für eine Welt mit zunehmenden Wanderungsbewegungen entstehen.

Weiterführende Links

Weitere Informationen gibt es auch hier auf der Webseite der SPD-Bundestagsfraktion.

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Beschlüsse der SPD-Bundestagsfraktion

“Fakten statt Fakes”-Papiere der Arbeitsgruppe Migration und Integration der SPD-Bundestagsfraktion

  1. Bevölkerungswachstum: Das Bevölkerungswachstum vor allem in Teilen Afrikas beunruhigt viele Menschen. Allerdings zeigen Beispiele wie Ägypten oder Bangladesch, wie eine Stabilisierung möglich ist.
  2. Globale Migration: Populisten warnen vor einer “neuen Völkerwanderung”. Tatsächlich steigt die globale Migration nur sehr langsam und ist das alternde Europa insgesamt auf Einwanderung von außen angewiesen.
  3. Einwanderung in Deutschland: Deutschland ist bereits seit Jahrzehnten ein Einwanderungsland. Und die Bevölkerung findet das in ihrer Mehrheit auch gut so.
  4. Fachkräftebedarf in Deutschland: Bis 2060 würde es ein Drittel weniger Erwerbstätige geben, wenn wir keine Einwanderung zuließen. Unser Ziel muss sein, die nötige Einwanderung gut zu regeln, damit sie zum Wohle aller, der MigrantInnen, ihrer Herkunftsländer und von uns gelingen kann.
  5. Flucht, Asyl und Neuansiedlung weltweit: Leider steigen die Zahlen der Geflüchteten weltweit weiter an. Die wenigsten von ihnen sind allerdings so mobil, dass sie Sicherheit oder gar Europa erreichen könnten. Umsiedlungen (Resettlement) wollen wir ausbauen, damit unsere Hilfe auch die Schwächsten erreicht.

Photo by Julie Ricard on Unsplash