Migration, erzwungen oder freiwillig, ist ein Menschheitsphänomen. Sie muss gestaltet werden, wie andere Lebensbereiche auch. Es kommt auf aktive Politik an, damit wir die Chancen der Migration ergreifen.

Freiwillige Migration muss zum Wohle aller, der Migrantinnen und Migranten, ihrer Herkunftsländer und der Aufnahmeländer geregelt werden. Erzwungene Migration, also Flucht, muss an ihren Ursachen gepackt und den Betroffenen menschlich und solidarisch geholfen werden.

Mein Ziel ist, dass wir Sicherheit, Versorgung und Perspektiven bieten. Dass wir nicht allen helfen können, darf keine Ausrede sein, überhaupt nicht zu helfen. Helfen, wo Hilfe nötig und möglich ist, ist für mich grundlegend für das Zusammenleben, ob in der Nachbarschaft oder gegenüber Menschen von weit her. Dafür bin ich in die Politik gegangen.
Ich arbeite für positive Zukunftsbilder für das Einwanderungsland Deutschland und für eine Welt mit zunehmenden Wanderungsbewegungen, denn sie motivieren, sich in diesem Sinne einzusetzen.

Politisch Verantwortliche, die Menschen aus Krisengebieten benutzen und in organisierter Form an die Außengrenzen bringen, um sie als Druckmittel auf andere Staaten einzusetzen, gehören vor internationale Gerichte gestellt und wegen staatlichen Menschenschmuggels angeklagt. Dafür müssen die rechtlichen Grundlagen geschaffen werden.

 

Weiterführende Links

Weitere Informationen gibt es auch hier auf der Webseite der SPD-Bundestagsfraktion.

Hier können Sie die Mitteilungen der AG Migration & Integration abonnieren sowie vergangene Ausgaben nachlesen.

 

Beschlüsse der SPD-Bundestagsfraktion

 

“Fakten statt Fakes”-Papiere der Arbeitsgruppe Migration und Integration der SPD-Bundestagsfraktion

  1. Bevölkerungswachstum: Das Bevölkerungswachstum vor allem in Teilen Afrikas beunruhigt viele Menschen. Allerdings zeigen Beispiele wie Ägypten oder Bangladesch, wie eine Stabilisierung möglich ist.
  2. Globale Migration: Populisten warnen vor einer “neuen Völkerwanderung”. Tatsächlich steigt die globale Migration nur sehr langsam und ist das alternde Europa insgesamt auf Einwanderung von außen angewiesen.
  3. Einwanderung in Deutschland: Deutschland ist bereits seit Jahrzehnten ein Einwanderungsland. Und die Bevölkerung findet das in ihrer Mehrheit auch gut so.
  4. Fachkräftebedarf in Deutschland: Bis 2060 würde es ein Drittel weniger Erwerbstätige geben, wenn wir keine Einwanderung zuließen. Unser Ziel muss sein, die nötige Einwanderung gut zu regeln, damit sie zum Wohle aller, der MigrantInnen, ihrer Herkunftsländer und von uns gelingen kann.
  5. Flucht, Asyl und Neuansiedlung weltweit: Leider steigen die Zahlen der Geflüchteten weltweit weiter an. Die wenigsten von ihnen sind allerdings so mobil, dass sie Sicherheit oder gar Europa erreichen könnten. Umsiedlungen (Resettlement) wollen wir ausbauen, damit unsere Hilfe auch die Schwächsten erreicht.

 

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