Die 16-jährige Thaja-Daria Schick aus Rauenberg darf im kommenden Schuljahr in den „American Way of Life“ eintauchen. Der Abgeordnete Prof. Dr. Lars Castellucci übernimmt die Patenschaft für die Stipendiatin des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP). Über das Stipendienprogramm des Deutschen Bundestages wird die Schülerin eine High School besuchen, in einer Gastfamilie leben und viele neue Freundschaften schließen. Los geht es für sie Anfang August.

Die Vorfreude teilt Thaja-Daria mit 299 anderen jungen Menschen aus ganz Deutschland. Insgesamt erhalten 235 Schülerinnen und Schüler sowie 65 junge Berufstätige in diesem Jahr ein PPP-Vollstipendium des Deutschen Bundestages für ihren Aufenthalt in den USA. Nun heißt es für die Jugendlichen, sich mit großer Vorfreude auf die Abreise in die USA vorzubereiten.

Thaja-Daria wurde als Juniorbotschafterin für ihren Wahlkreis ausgewählt und wird während ihres Auslandsaufenthaltes vom Verein Partnership International e.V. betreut. Bis 11. September 2026 können sich Jugendliche für die PPP-Stipendien im Schuljahr 2027/2028 bewerben. Willkommen sind, laut dem Deutschen Bundestag, Bewerbungen von Schülerinnen und Schülern aller Schularten zwischen 15 und 17 Jahren sowie von jungen Berufstätigen bis zu einem Alter von 24 Jahren. Mehr Informationen gibt der Deutsche Bundestag unter: www.bundestag.de/ppp.

Auch in den USA werden im Rahmen des Congress-Bundestags Youth Exchange (CBYX) Vollstipendien vergeben. Insgesamt 300 amerikanische Jugendliche kommen ab diesem Sommer für zehn Monate nach Deutschland, darunter 210 Schülerinnen und Schüler, 25 Absolventinnen und Absolventen der Vocational Highschools und 65 junge Berufstätige. Die 15- bis 18-Jährigen möchten hier in Deutschland in ehrenamtlichen Gastfamilien leben und eine weiterführende Schule an ihrem Austauschort besuchen. Prof. Dr. Lars Castellucci ermutigt auch Familien in seinem Wahlkreis, sich als Gastfamilie zu bewerben: „In einer Zeit, in der unsere Gesellschaft zunehmend von Polarisierung geprägt ist, ist es umso wichtiger, Brücken zu bauen. Indem Familien ein Gastkind aus einem anderen Land bei sich aufnehmen, fördern sie nicht nur den interkulturellen Austausch, sondern auch gegenseitiges Verständnis und Toleranz und stärken unsere Willkommenskultur. Diese Erfahrung trägt darüber hinaus dazu bei, Vorurteile abzubauen und fördert den Zusammenhalt innerhalb von Familien und über internationale Grenzen hinweg.“

Weitere Informationen zum Gastfamilienprogramm gibt Partnership International e.V. gerne unter 0221-9139733 oder office@partnership.de.