Vor sieben Jahren haben Abgeordnete aller demokratischen Fraktionen erstmals gemeinsam einen Osterappell zur Seenotrettung veröffentlicht. Heute erneuern wir diesen Appell, mit mehr als 125 Unterzeichnenden aus SPD, Bündnis 90/Die Grünen und der Linken. Denn das Sterben im Mittelmeer hält an. In den ersten zwei Monaten dieses Jahres sind laut IOM rund 660 Menschen gestorben oder werden vermisst. Zehn Menschen pro Tag. Wir dürfen uns daran nicht gewöhnen. Für uns ist klar: Wer in Seenot ist, hat Anspruch auf Rettung.

Solange es keine funktionierende staatliche Seenotrettung gibt, dürfen private Retter nicht an ihrer lebensrettenden Arbeit gehindert werden. Auch die Bekämpfung von Fluchtursachen muss weiterhin eine Priorität sein, damit Menschen nicht gezwungen sind, ihr Leben auf dem Mittelmeer zu riskieren.

Um Leben zu retten, stellen wir heute sieben konkrete Forderungen an die Bundesregierung. Sie können hier nachgelesen werden.