Am 15. September geht es bei den 29. Lobbacher Gesprächen in der Manfred-Sauer-Stiftung um deutsche Befindlichkeiten: die Unzufriedenheit, der Missmut, die fast schon selbstzerstörerische Lust, unser Demokratiemodell infrage zu stellen. Mehr als 35 Jahre nach der Deutschen Einheit ist “ZUSAMMENwachsen immer noch ein Thema.

Viele Sorgen, Hoffnungen und Erwartungen werden in Ost und West zwar gleichermaßen geteilt, aber der Blick auf Politik und Gesellschaft wird geprägt durch unterschiedliche Lebensgeschichten, Erfahrungen und Wahrnehmungen. Gemeinsam mit dem Wahlkreisabgeordneten Dr. Lars Castellucci und Detlef Müller, seinem Ex-Kollegen aus Chemnitz (MdB 2014-25), geht es bei den 29. Lobbacher Gesprächen um die Frage, warum das Misstrauen und die Distanz zu Demokratie und Politik in Ostdeutschland so groß sind und was sich dagegen tun lässt.

Die Veranstaltung bringt Menschen aus Ost- und Westdeutschland zusammen. Ziel ist es, Erfahrungen auszutauschen, Missverständnisse auszuräumen und gegenseitiges Verständnis zu fördern. Denn “ZUSAMMENwachsen” beginnt dort, wo Menschen einander zuhören, Unterschiede als Chance begreifen und den Mut haben, neue Brücken zu bauen.

Die Lobbacher Gespräche möchten dazu einen konkreten Beitrag leisten und gemeinsam diskutieren, wie Vertrauen gestärkt, Demokratie gelebt und eine gemeinsame Zukunft gestaltet werden kann – für mehr Verständnis, mehr Zusammenhalt und ein Deutschland, das seine Zukunft gemeinsam gestaltet.

Lobbacher Gespräche: ZUSAMMENwachsen. Ost und West im Dialog über eine gemeinsame Zukunft

15. September 2026, 18.30 Uhr

Manfred-Sauer-Stiftung, Neurott 20, 74931 Lobbach